Appoti Corvi stellt sich vor:

Wir stellen karibische Piraten des 17./18. Jahrhunderts dar.
Hier findet ihr allerdings kein museales Reenactment.
Auch wenn wir uns bemühen, bei der Kleidung auf Stücke zu achten, die Matrosen dieser Zeit wahrscheinlich getragen haben mögen
bzw erbeutet haben mögen, ist die Darstellung letztendlich doch einigen Klischees aus Hollywood geschuldet.
Die Darstellung des historischen karibischen Piraten des 18. Jahrhundert ist aus diversen Gründen schwierig.
Es gibt wenig Abbildungen von Piraten, zumeist sind es eher verurteilte oder zumindest verhaftete Kapitäne, welche
in das Rampenlicht der damaligen Öffentlichkeit rückten, die einfachen Seeräuber waren kaum einer Zeichnung wert.
Allerdings dürfte es sich zumeist um gelernte Matrosen gehandelt haben, so daß diese Berufskleidung vorherrschend gewesen sein dürfte.
Aber auch sonstige Gründe machen hier eine korrekte Darstellung schwierig. So haben wir schlicht und einfach kein Schiff!
Damit wird die Seeräuberei relativ schwierig.
Letztendlich hat sich in Deutschland (noch) keine Szene für historisch korrekte "Seeräuberei" etabliert,
allerdings gibt es auf diversen Events mehr Jack Sparrows als im Film in der "Unterwelt".
Allerdings macht die Darstellung des verruchten Seeräubers und natürlich das "Böllern" einfach Spaß!